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Hier finden Sie Kommentare zu interessanten Kongressen und Veranstaltungen, Neuigkeiten aus Forschung und Entwicklung sowie Interessantes aus Gesundheitspolitik und dem Gesundheitsmarkt.
Die neoadjuvante Behandlung lokal fortgeschrittener Mammakarzinome mit Gemcitabin/Epirubicin/Docetaxel lohnt sich: Fast jede fünfte Patientin war bei der Operation tumorfrei. ... mehr
Die Koloskopie hat die Diagnose und Therapie präkanzeröser Polypen substantiell verbessert. Moderne bildliche Darstellungsverfahren ermöglichen eine genaue Klassifikation und Stadienbestimmung kolorektaler Neoplasien. Die meisten präkanzerösen Polypen – auch die flachen Formen und viele Frühkarzinome – können heute endoskopisch behandelt werden. ... mehr
Die moderne Behandlung des frühen Mammakarzinoms ist individuell auf Patientin und Tumor zugeschnitten. Anhand der molekularen Signatur des Tumors und wichtigen prognostischen Faktoren wird für jede Frau die beste Therapie ausgewählt. ... mehr
Eine große Metaanalyse bei metastasiertem Mammakarzinom bestätigte die Wirksamkeit der Firstlinetherapie mit Bevacizumab plus Chemotherapie: Das progressionsfreie Überleben war statistisch signifikant länger als bei alleiniger Chemotherapie. Ein signifikanter Effekt auf die Gesamtüberlebensdauer konnte aber nicht gezeigt werden. ... mehr
Ein neuer Test entdeckt kolorektale Karzinome in einer einfachen Blutprobe. Kolonkarzinome geben spezifische DNA-Fragmente in das Blut ab, die der Septin9-Test mit hoher diagnostischer Sensitivität und Spezifität nachweist. ... mehr
Innerhalb von 15 Jahren verdoppelten sich in den USA die Ausgaben für die Krebstherapie. Während die stationären Aufwendungen leicht rückläufig waren, vervierfachten sich die Kosten der ambulanten Behandlung. ... mehr
Das Hinzufügen von Cetuximab zur adjuvanten FOLFOX6-Therapie des frühen Kolonkarzinoms führt unabhängig vom KRAS-Mutationsstatus des Tumors zu keiner Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens. Cetuximab-Patienten schnitten sogar etwas schlechter ab, die Unterschiede waren aber nicht signifikant. ... mehr
FOLFIRI plus Oxaliplatin (FOLFIRINOX) sind beim metastasierten Pankreaskarzinom dem bisherigen Standard Gemcitabin überlegen. Die Kombination verlängert progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben signifikant. ... mehr
Nach der operativen Entfernung von Kolonkarzinom-Lebermetastasen steigert die adjuvante Chemotherapie das progressionsfreie Überleben. Das gilt sowohl für perioperative systemische Chemotherapien als auch für die postoperative lokale intraarterielle Gabe via Arteria hepatica. ... mehr
Die Medizin wird von evidenzbasierten Standards dominiert: Therapieschemata werden Diagnosen zugeordnet – Patienten gleicher Diagnose werden mit gleicher Medizin verarztet. Dabei liegen die Ansprechraten meist unter 70%. Die personalisierte Medizin sucht durch molekulare und genetische Diagnostik optimale Strategien und findet die individuell am besten geeignete Therapie. ... mehr
Die Addition von Cetuximab zu Oxaliplatin plus Fluoropyrimidin verbessert zwar die Ansprechrate von Patienten mit KRAS-Wildtyp-Kolonkarzinomen, verlängert aber weder das progressionsfreie noch das Gesamt-Überleben signifikant. ... mehr
Neratinib bremst die Progression vieler fortgeschrittener Her2-positiver Mammakarzinome selbst nach Trastuzumab-Versagen. Allerdings ist die Ansprechrate Trastuzumab-naiver Patientinnen höher. ... mehr
Reo-Viren wirken nicht nur im Experiment zytotoxisch sondern eignen sich auch für die Therapie humaner Malignome: Kanadische Forscher, die 6 Patienten Reo-Viren in Prostatakarzinome injizierten und später die Malignome operativ entfernten, wiesen bei der histologischen Untersuchung der Tumore eine erhebliche Antitumor-Aktivität der Viren nach. ... mehr
Durch Blockade der DNA-Reparatur wirken PARP-Inhibitoren gezielt bei BRCA-assoziierten Karzinomen und steigern bei anderen Malignomen die Effektivität der Zytostatika-Therapie. Aktuelle klinische Studien sprechen dafür, dass die neue Substanzklasse die Krebstherapie ein großes Stück voran bringen wird. ... mehr
Obwohl sich Brust- und Prostatakrebs in verschiedenen Organen mit sehr unterschiedlichen Funktionen entwickeln, weisen beide Tumore viele Gemeinsamkeiten auf: Ihr Wachstum ist hormonabhängig, die Progression lässt sich durch Hormonentzug verzögern und bei beiden spielen sowohl Östrogene als auch Androgene eine wichtige Rolle. Diese Zusammenhänge lassen sich für die Entwicklung neuer Therapien nutzen. ... mehr
Bei rezidivierenden oberflächlichen Blasenkarzinomen sind intravesikale Gemcitabin-Infusionen der bisherigen Mitomycin-Standardtherapie überlegen. Gemcitabin verlängert das krankheitsfreie Überleben und ist besser verträglich. ... mehr
Trastuzumab verlängert sowohl in Kombination mit Doxorubicin/Docetaxel als auch zusammen mit Carboplatin/Docetaxel das krankheitsfreie Überleben von Hoch- und Niedrigrisikopatientinnen mit frühen, HER2-positiven Mammakarzinomen. ... mehr
Trotz verlängerter Überlebensdauer von Kolonkarzinompatienten korreliert das progressionsfreie Überleben weiter gut mit dem Gesamtüberleben – allerdings sind jetzt längere Nachbeobachtungszeiten erforderlich, um diese Assoziation nachzuweisen. ... mehr
Die neuen, in den letzten Jahren entdeckten genetischen Varianten verbessern die Identifikation von Frauen mit hohem oder niedrigem Brustkrebs-Risiko nicht in klinisch relevanter Weise und ermöglichen keine personalisierte Prophylaxe. ... mehr
Das begehrte Taschenbuch Onkologie ist in der 15. Auflage vollständig überarbeitet zum Deutschen Krebskongress vom 24. bis 27. Februar 2010 in Berlin erschienen. Ganz neu hinzugekommen ist zum Beispiel ein Kapitel über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Dem 45-köpfigen Autorenteam ist es gelungen, die wesentlichen interdisziplinären Therapieempfehlungen in einem praktischen Taschenbuch zu verdichten. ribosepharm unterstützt die Druckauflage und die Internetversion mit vielen zusätzlichen Funktionen unter www.onkologie2010.de. ... mehr
NSCLC-Patienten mit niedriger RRM1- und ERCC1-Protein-Expression sprechen besser auf die Standardchemotherapie an als Patienten mit hoher Expression. Die niedrige Proteinexpression korreliert jedoch nicht mit einer signifikant verlängerten Überlebensdauer. ... mehr
Patientinnen mit HER2-positivem frühem Mammakarzinom profitieren von der adjuvanten Trastuzumab-Therapie: Während der ersten 5 Jahre nach der Diagnose sinkt die Rückfallrate um mindestens ein Drittel. ... mehr
Eine vorab geplante Unterbrechung der Chemotherapie wirkt sich negativ auf die Dauer der Krankheitskontrolle und das progressionsfreie Überleben von Kolonkarzinom-Patienten aus. Da sich nicht voraussagen lässt, wie ein Patient auf die Behandlung ansprechen wird, können vor Therapiebeginn keine behandlungsfreien Intervalle festgelegt werden. ... mehr
KRAS- oder BRAF-Mutationen sind zwar ein Indikator für eine schlechte Prognose von Kolonkarzinomen, fortgeschrittene Tumore mit diesen Mutationen sprechen aber in vergleichbarer Weise auf Oxaliplatin oder Irinotecan an wie Wildtyp-Tumore. ... mehr
Ohne adjuvante Therapie haben Patientinnen mit einem ≤ 1 cm großen, lymphknotennegativen, HER2-positiven Mammakarzinom ein sehr viel größeres Rezidivrisiko als Patientinnen mit vergleichbaren HER2-negativen Tumoren. ... mehr
Die neuen gezielt gegen Krebszellen wirkenden monoklonalen Antikörper verlängern das Leben vieler Krebspatienten – oft jedoch nur um wenige Monate zu enormen Kosten. Ärzte und Gesellschaft stehen vor einem Dilemma: Sollen sie diese teure Behandlung den Krebspatienten vorenthalten, um den „Patienten“ Gesundheitssystem vor dem Finanzkollaps zu retten? ... mehr
Die radikale Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome lohnt sich besonders bei 1-3 Metastasen. Ab vier Metastasen ist die 5-Jahresüberlebensrate deutlich niedriger, eine Überlebensdauer von 5 Jahren und mehr aber trotzdem nicht ausgeschlossen. ... mehr
Bei nicht vorbehandelten, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Pankreaskarzinomen ist die Kombination Gemcitabin/Capecitabin der Gemcitabin-Monotherapie überlegen. Die Kombination steigert die Ansprechrate und verlängert das progressionsfreie Überleben. ... mehr
Postmenopausale Frauen, die wegen Osteoporose mit Bisphosphonaten behandelt werden, haben ein deutlich geringeres Brustkrebsrisiko als Frauen, die diese Therapie nicht erhalten. Orale und intravenöse Bisphosphonate schützen in vergleichbarer Weise vor Mammakarzinomen. ... mehr
Ovarialkarzinompatientinnen mit niedriger HER3 mRNA-Expression profitieren von der Kombination Gemcitabin plus Pertuzumab. Die Kombination verlängert das progressionsfreie Überleben dieser Subgruppe, bei hoher Expression ist jedoch die Gemcitabin-Monotherapie effektiver. ... mehr
Zielgerichtete Antikörpertherapien und personalisierte Medizin ermöglichten im abgelaufenen Jahr die größten Fortschritte in der Krebstherapie. Erfolgreiche Neuerungen waren u.a. die Gabe von Trastuzumab beim Magenkarzinom, die Immuntherapie des Neuroblastoms, Cetuximab beim Kopf/Hals-Karzinom, Gefitinib bei NSCLC mit EGFR-Mutation und Bevacizumab bei Glioblastomen und metastasierenden Nierenkarzinomen. ... mehr
Patientinnen mit inflammatorischem oder lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom sprechen in vergleichbarer Weise auf eine neoadjuvante Chemotherapie an wie Patientinnen mit operablem Mammakarzinom. ... mehr
Die Wirksamkeit von Oxaliplatin bei fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom kann durch Mutationen beeinträchtigt werden. Holländische Forscher identifizierten jetzt zwei Gen-Varianten, die mit einem kürzeren progressionsfreien Überleben assoziiert sind. ... mehr
Bei frühem Pankreaskarzinom lohnt sich eine adjuvante Therapie mit Gemcitabin. Die krankheitsfreie Überlebensdauer verdoppelt sich, das Gesamtüberleben wird allerdings nicht signifikant verlängert. ... mehr
Ein vorsichtig aufgebautes Hantel -Training lohnt sich für Brustkrebs-Patientinnen mit Lymphödem: Das Trainingsprogramm reduziert die Lymphödem-Symptome und die Inzidenz von Ödem-Exazerbationen. Außerdem stärkt es die Muskulatur von Ober- und Unterkörper. ... mehr
Lebermetastasenresektion und neue, innovative Medikamente verbesserten die Prognose von Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen erheblich: Die mediane Überlebensdauer ab Diagnosestellung stieg von 14,2 Monaten auf 29,3 Monate. ... mehr
Viele inoperable Lungenkarzinome lassen sich durch eine präoperative Kombinations-Therapie mit Gemcitabin, Carboplatin und Thalidomid so stark verkleinern, dass eine erfolgreiche chirurgische Resektion möglich wird. ... mehr
Die nächste Reform der gesetzlichen Krankenversicherung kommt 2011: Die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP will die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung auf eine solide Grundlage stellen, damit nicht mehr alle 2 Jahre reformiert werden muss. ... mehr
Experimentell lassen sich Krebszellen durch IgE-Antikörper sehr effektiv bekämpfen: In vitro stimulierte IgE-Trastuzumab die Mastzellen wie bei einer allergischen Reaktion und löste eine massive Attacke gegen menschliche Brustkrebszellen aus. ... mehr
Die Ersttherapie des fortgeschrittenen NSCLC mit der Kombination Gemcitabin/Docetaxel hat eine vergleichbare Ansprechrate wie Gemcitabin/Cisplatin, ist aber besser verträglich. ... mehr
Erhalten Patienten mit Kolonkarzinomen im Stadium III zusätzlich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure adjuvant Oxaliplatin, nehmen krankheitsfreie 5-Jahres-Überlebensrate und 6-Jahres-Gesamtüberlebensrate signifikant zu. ... mehr
Von Gefitinib, dem neuen Inhibitor des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) profitieren nur Patienten mit EGFR-Mutation. Die Gefitinib-Ersttherapie des fortgeschrittenen Adenokarzinoms verlängerte das progressionsfreie Überleben der mutationspositiven Patienten. Bei mutationsnegativen Patienten war die Carboplatin/Paclitaxel-Standardchemotherapie effektiver. ... mehr
Adjuvantes Irinotecan verbessert das krankheitsfreie Überleben und das Gesamt-Überleben von Patienten mit Kolonkarzinomen im Stadium III nicht. 5-Fluorouracil/Folinsäure allein ist vergleichbar effektiv wie 5-Fluorouracil/Folinsäure plus Irinotecan, wird aber besser vertragen. ... mehr
Ein neues Gutachten zur Gesundheitsreform liefert nicht die von der SPD erhoffte Wahlkampfmunition. Die Experten (u.a. die Professoren Rürup und Wille) deckten in dem zentralen Reformprojekt der großen Koalition Mängel auf. Insbesondere befürchten sie, dass der Gesundheitsfonds den Preiswettbewerb zwischen den Krankenkassen ausschaltet und zu einer Qualitätssenkung führen wird. ... mehr
Patientinnen mit großen, nicht entzündlichen Mammakarzinomen (≥3 cm) profitieren von einer Dosisverdichteten, eskalierten präoperativen Chemotherapie mit Epirubicin/Paclitaxel. Im Vergleich zur Standardtherapie steigerte die intensivierte Therapie die Zahl der Patientinnen ohne Tumornachweis bei der Operation und verlängerte das krankheitsfreie Überleben. ... mehr
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der adjuvanten 5-Fluorouracil-Therapie von kolorektalen Karzinomen hängt mit der Clearance, dem Alter und bestimmten genetischen Faktoren zusammen. Eine geringe Clearance ist mit erhöhter Toxizität assoziiert, während fortgeschrittenes Alter zu einem kürzeren krankheitsfreien Überleben führt. ... mehr
HER2-Inhibitoren werden wahrscheinlich bald nur noch oral gegeben werden. Neratinib, eine weitere Substanz aus dieser Klasse, hat eine gute Anti-Tumor-Aktivität bei akzeptablem Toxizitätsprofil. ... mehr
Die sequentielle oder kombinierte Gabe aller wirksamen Substanzen maximiert die Überlebensdauer von Patienten mit metastasierenden, nicht operablen kolorektalen Karzinomen. ... mehr
Zusätzlich zu Gemcitabin/Erlotinib gegebenes Bevacizumab verlängert das progressionsfreie Überleben von Pankreaskarzinompatienten. Das Gesamtüberleben wird durch Bevacizumab allerdings nur numerisch aber nicht statistisch signifikant verbessert. ... mehr
Die Kombination Gemcitabin/Cisplatin ist bei metastasiertem Brustkrebs unabhängig von der Vortherapie wirksam. Stark vorbehandelte Patientinnen profitieren in besonderer Weise. ... mehr
Der zunehmende Kostendruck im Gesundheitswesen hat bereits heute einen erheblichen Einfluss auf die Diagnostik und die Therapie: 77 % der deutschen Krankenhausärzte verweigerten Patienten bereits eine medizinisch nützliche Leistung. ... mehr
Gemcitabin kann bei lokal fortgeschrittenem, inoperablem NSCLC im Stadium III a oder III b zusätzlich zu einer Doppel-Induktions-Chemotherapie (Paclitaxel plus Carboplatin) gegeben werden. Die Dreifach-Kombination ist verträglich und wirksam und lässt in der Regel die anschließende Bestrahlung mit voller Dosis zu. ... mehr
Die Ersttherapie mit FOLFIRI plus Cetuximab reduziert das Progressionsrisiko von metastasierten kolorektalen Karzinomen stärker als FOLFIRI allein. Der Benefit beschränkt sich jedoch im Wesentlichen auf Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren. ... mehr
Nach radikal operiertem NSCLC ist eine adjuvante Chemotherapie mit Cisplatin plus Gemcitabin machbar und relativ gut verträglich. In einer Pilotstudie tolerierten 21 von 22 Patienten alle 4 geplanten Chemotherapiezyklen. ... mehr
Die adjuvante Kombinationstherapie ist auch bei älteren Patientinnen der Monotherapie mit Capecitabin überlegen. Kombinationen haben zwar eine höhere Toxizität, verbessern aber rezidivfreies und Gesamtüberleben deutlich. ... mehr
Die große Koalition hat mit ihrer letzten Reform das Gesundheitssystem ins Chaos gestürzt. Rekordbeiträge der Versicherten, wütende Ärzteproteste und immer offenkundiger zutage tretende Leistungseinschränkungen sind die Folge. Keine Frage, nach der Wahl kommt die nächste Reform. Doch was wird sie bringen? ... mehr
Die Zugabe von Cetuximab zu Capecitabin/Oxaliplatin/Bevacizumab reduzierte das progressionsfreie Überleben von Patienten mit unbehandelten kolorektalen Karzinomen und senkte die Lebensqualität. ... mehr
Die Bevacizumab/Cisplatin/Gemcitabin-Ersttherapie verlängert das progressionsfreie Überleben von Patienten mit fortgeschrittenen, nicht-Plattenepithel-, nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen signifikant im Vergleich zur Behandlung mit Cisplatin/Gemcitabin allein. ... mehr
Die Cetuximab/FOLFOX4-Ersttherapie steigert Ansprechrate und progressionsfreies Überleben von Kolonkarzinompatienten mit KRAS-Wildtyp-Tumor im Vergleich zu FOLFOX4 allein deutlich. ... mehr
Panitumumab verbesserte die Wirksamkeit von Bevacizumab plus FOLFOX oder FOLFIRI bei metastasierten kolorektalen Karzinomen nicht, steigerte jedoch die Toxizität und reduzierte das progressionsfreie Überleben. ... mehr
Während der letzten 35 Jahre steigerten effektivere Chemotherapien und zielgerichtete biologische Therapien die Überlebensdauer von Patientinnen mit metastasierenden Mammakarzinomen erheblich. Anthracycline senkten das Mortalitätsrisiko um 22 – 33 % gegenüber älteren Therapien, Taxane plus Capecitabin oder Gemcitabin brachten gar eine Reduktion um gut 50 %. ... mehr
Die neoadjuvante Trastuzumabtherapie steigert das dreijährige rezidivfreie Überleben von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem frühem HER2-positivem Mammakarzinom signifikant von gut 50 % auf 70 %. ... mehr
Das Koloskopie-Screening zur Darmkrebsprävention erkennt und verhindert vor allem linksseitige Karzinome. Die Mortalität durch Karzinome im rechten Dickdarm wird nicht reduziert. ... mehr
Die geringere Brustkrebsinzidenz im Mittelraum hängt vielleicht mit dem starken Olivenöl-Konsum zusammen. Kalt gepresstes Olivenöl enthält Polyphenole, die gezielt die HER2-Gen-Aktivität hemmen und das HER2-Protein inaktivieren. ... mehr
Bei metastasierenden Mammakarzinomen mit unbekanntem oder negativem HER2-Status ist die Ersttherapie mit Lapatinib plus Paclitaxel nicht besser als die Paclitaxel-Monotherapie. Die Zeit bis zur Krankheitsprogression und die Überlebensdauer nehmen nicht signifikant zu.... mehr
Die FOLFOX-Ersttherapie des fortgeschrittenen Kolonkarzinoms ist anderen Chemotherapie-Schemata wie IROX oder IFL überlegen: Die mediane Überlebensdauer beträgt 20 Monate, die 5-Jahresüberlebensrate beinahe 10 %.... mehr
Die Bevacizumab-Wirkung bei metastasierendem Brustkrebs hängt wahrscheinlich vom VEGF-Genotyp ab. Patientinnen mit bestimmten Allelen leben länger, wenn sie Bevacizumab erhalten, haben aber ein höheres Hypertonie-Risiko als Frauen, die nicht von Bevacizumab profitieren. ... mehr
Effektive Darmkrebsprävention ist auch ohne die für viele Patienten unangenehme Darmspiegelung möglich: Die CT-Kolonographie erkennt Adenome und fortgeschrittene Kolon-Neoplasien genauso gut wie die Koloskopie. ... mehr
Verglichen mit der ausschließlichen Gabe von Bluttransfusionen ist die Anämiebehandlung von Chemotherapie-Patienten mit Epoetin kosteneffektiv und verbessert die Lebensqualität. ... mehr
Bei Frauen mit Migräneanamnese ist das postmenopausale Brustkrebsrisiko etwa ein Drittel niedriger, als bei Frauen, die keine Migräne haben. ... mehr
Die adjuvante Therapie des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms im Stadium IB ist wahrscheinlich nur bei großen Tumoren gerechtfertigt. In einer randomisierten Studie: Paclitaxel plus Carboplatin vs. alleinige Beobachtung wurde nur das Überleben von Patienten mit Tumoren = 4 cm verbessert. ... mehr
Nach Progression eines metastasierten kolorektalen Karzinoms bei Fluoropyromidin-Ersttherapie ist die Oxaliplatin-Irinotecan- Kombination eine effektive, lebensverlängernde Zweittherapie. Sie hat eine höhere Ansprechrate als die Irinotecan-Monotherapie und verlängert das Gesamt-Überleben signifikant. ... mehr
Epoetin zeta, ein neues preiswertes biologisches Epoetin-Produkt, korrigiert niedrige Hämoglobinspiegel in gleicher Weise wie Epoetin alfa und stabilisiert die Hb-Spiegel genau so effektiv im Zielbereich. ... mehr
Aktuelles von der Gemeinsamen Jahrestagung der DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH: Therapiestrategien, Behandlung von Lebermetastasen und adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms. ... mehr
Patientinnen mit Brustkrebsrezidiven nach adjuvanter Anthracyclintherapie profitieren von der Kombination Paclitaxel plus Gemcitabin. Zusätzliches Gemcitabin verlängerte das mediane Überleben im Vergleich zur Paclitaxel-Monotherapie um beinahe drei Monate. ... mehr
Die Rezidivrate und die Mortalität adjuvant behandelter Kolonkarzinompatienten mit einem Verwandten ersten Grades, der ebenfalls ein Kolonkarzinom hatte, sind signifikant niedriger als bei Patienten mit negativer Familienanamnese. ... mehr
Liegt bei Beginn der Chemotherapie der Hämoglobinwert unter 12 g/l, sollte sofort eine antianämische Therapie eingeleitet werden. Die frühe Epoetin-Therapie führt zu signifikant besseren Hämoglobinwerten als abwartende Therapiestrategien. ... mehr
Die akute Oxaliplatin-Neuropathie führt zu zentraler und peripherer Schmerzsensibilisierung und verursacht dadurch neuropathische Schmerzen. Dieses Ergebnis einer Kieler Studie hat praktische Konsequenzen: Schmerzmittel, die gegen neuropathische Schmerzen wirksam sind, könnten auch Patienten mit Oxaliplatin-bedingten Schmerzen helfen. ... mehr
Die Regierung hat sich durchgesetzt: Der Gesundheitsfond kommt und 90% aller Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkassen bezahlen höhere Beiträge. Verbesserungen sind durch den neuen Fond dagegen kaum zu erwarten. ... mehr
Primär nicht resezierbare Lebermetastasen können nach Chemotherapie oft doch noch operiert werden. Die Triple-Therapie mit Fluorouracil/Folinsäure, Irinotecan und Oxaliplatin ermöglichte bei mehr als 80% der Patienten potentiell kurative Metastasenresektionen. ... mehr
Die neoadjuvante Kombinationstherapie von Taxanen plus Anthracyclinen ermöglicht im Vergleich zur Anthracyclin-Therapie mehr Brust erhaltende Operationen und steigert die Rate kompletter Remissionen. ... mehr
Fluorouracil/Oxaliplatin (FOLFOX6) plus Bevacizumab sind bei metastasierten kolorektalen Karzinomen gut verträglich und effektiv. Bevacizumab steigert die Toxizität nur unwesentlich, erhöht aber die mediane Gesamtüberlebenszeit auf 26 Monate. ... mehr
Mit einem Gutachten will die Deutsche Krebsgesellschaft erreichen, dass die Kosten-Nutzen-Bewertungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen die Besonderheiten onkologischer Therapien angemessen berücksichtigen. Aufgrund der Vorgaben von Behörden und Ethikkommissionen bilden randomisierte klinische Studien den Zusatznutzen neuer onkologischer Arzneimittel oft nicht in vollem Umfang ab. ... mehr
Die CONCORD-Studie brachte es auf den Punkt: Deutschland liegt bei den Krebsüberlebensraten nur im Mittelfeld. Bundesgesundheitsministerium und deutsche Krebsgesellschaft widersprechen diesem Ergebnis vehement, die Zahlen seien veraltet und der Vergleich berücksichtigt die unterschiedlichen Erfassungsgrade der nationalen Krebsregister nicht. ... mehr
Arzneimittelregresse mit umstrittenen Daten: Prüfgremien müssen substantiierten Einwendungen des Arztes nachgehen. ... mehr
Gen-Analyse sichert Indikationsstellung
Eine neue Genexpressionsprofil-Analyse (MammaPrint®) ermöglicht die Beurteilung der Malignität und des Rezidivrisikos von Mammakarzinomen. Die Analyse identifiziert Hoch- und Niedrigrisikopatientinnen und ermöglicht eine genaue Indikationsstellung für eine adjuvante Therapie. ... mehr
Freie Arztwahl auch im Ausland
Europäische Patienten können sich bald ihren Arzt in ganz Europa frei wählen. Ein Gesetzentwurf der EU-Kommission sieht vor, dass auch im Ausland ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. ... mehr
© onkologie 2010 / Letzte Aktualisierung: 25. August 2010



